Mut zur Selbstständigkeit: Wie aus einer Idee eine starke Firma wurde.
Familie Schmidt
„2 Generationen Familienbetrieb seit 1996 – Vom kleinen Start zum etablierten Betrieb“
Im Januar 1996 kam meinem Mann und mir die Idee: „Was wäre wenn wir uns selbstständig machen?“ Die Idee wuchs von Tag zu Tag weiter, bis wir es wahr machten. Wir beantragten zum 01.04.1996 ein Gewerbe über Grün-/Außenanlagen. Da wir nicht wussten wie es anläuft, behielten wir beide erst mal unsere Arbeit. Wärend dieser Zeit klapperte mein Mann sämtliche Wohnungsbaugesellschaften ab. In Lauta hatte er Erfolg – danach kam die Wobau Bernsdorf mit dazu. Der Anfang war gemacht. Wir kauften uns 2 Rasenmäher und los gings. Erst jetzt kündigten wir unsere Arbeitsstellen. Die Aufträge wurden immer mehr, so dass wir uns Verstärkung holen mussten. Dadurch ist unsere Firma auf 4 Arbeitskräfte gewachsen. Wir richteten uns ein Büro im Nebengebäude auf unserem Grundstück ein. Ich übernahm die anfallenden Bürotätigkeiten, was mir als Wirtschaftskauffrau nicht so besonders schwer fiel. Da mein Mann gelernter Meister im Tiefbauer war, haben wir unsere Firma im Jahr 2000 erweitert – mit den Tief-und Pflasterbau. Auch hier war der Bedarf sehr groß. Also wurde unser Gewerbe nochmals erweitert.
Mein Mann kannte durch seine ehemalige Arbeit einige Tiefbauer. Und so stellten wir 2 Tiefbauer ein. Unsere Aufträge reichten von Senftenberg / Lauta und Hoyerswerda. Neben den Wohnungsbaugesellschaften wurden auch viele private Kunden auf uns aufmerksam. Dadurch wuchs unsere Firma um weitere 3 Arbeitskräfte. Da wir ein Brunnengerät besaßen haben wir versucht mit Brunnenbohrarbeiten unsere Firma zu erweitern. Es gab sehr viele Anfragen was wir uns nicht erträumt hatten. Also haben wir unser Gewerbe im Jahr 2003 nochmals erweitert mit Brunnenbau.

Wir mussten feststellen, dass es sowas in Lauta und Umgebung nicht gab (nur mit großen Bohrmaschinen). Aber wir machten dies manuell und kamen somit in jede Gartenanlage. Diese Brunnenbohrarbeiten gingen dann irgendwann zu Ende, da es eine sehr schwere Knochenarbeit war.

Durch die ganzen Erweiterungen im Gewerbe wuchsen wir auf 9 Arbeitskräfte. Die Aufträge liefen sehr gut und wir haben uns einen guten Namen gemacht. 2009 verstarb leider mein Mann während des Winterdiensteinsatzes. Und so war ich dann allein mit dieser Firma. Durch viele Überlegungen musste ich mich nun entscheiden wie es weiter geht. Ursprünglich wollte ich nur mit den Grünanlagen weiter machen, um die Firma klein zu halten. Doch es kam alles anders. Ich stellte meine Tochter Kathleen fürs Büro ein, weil dies auch nicht mehr allein zu schaffen war. Mein Mitarbeiter Olaf hatte die Idee seinen Bruder Jens in unsere Firma zu holen. Er ist Meister im Hoch-und Tiefbau. Das war dann meine Rettung. Die Firma lief wie gehabt weiter bis ich mein Rentenalter erreicht hatte. 2021 übernahm meine Tochter Kathleen die Firma, die ich davor reichlich eingearbeitet hatte.
Und so geht die Firma Schmidt weiter – nun in 2.Generation durch meine Tochter.
Ich bin super stolz und wünsche Kathleen & ihrem tollen Team alles Gute für die Zukunft, sowie weitere erfolgreiche 30 Jahre.
